Mittwoch, 22. Juni 2016

Deutlich mehr als die Hälfte der Über-60-jährigen hat eine Patientenverfügung erstellt

Selbstbestimmt auf dem letzten Weg


Foto: Lupo / pixelio.de

Leiden - Krankheit - Sterben...die Mehrheit der älteren Menschen in Deutschland will sich das Zepter auf dem letzten Weg nicht aus der Hand nehmen lassen. Sie wollen selbst entscheiden, was medizinisch mit ihnen geschehen soll, falls sie sich selbst dazu nicht mehr äußern können. 

Wie eine repräsentative Umfrage im Auftrag des Apothekenmagazins "Senioren Ratgeber" herausfand, hat der Großteil der Menschen ab 60 Jahren (60- bis 69-Jährige: 54,0 %; Ab-70-Jährige: 69,7 %) eine Patientenverfügung erstellt und damit schriftlich festgelegt, ob und welche Maßnahmen in bestimmten Krankheitssituationen vorgenommen oder unterlassen werden sollen. 

Jüngere machen sich kaum Gedanken über Tod und Sterben


Erwartungsgemäß hat bei den Jüngeren kaum einer diesen Schritt bereits unternommen (20- bis 29-Jährige: 12,9 %; 30- bis 39-Jährige: 23,1 %). Sie geben hingegen mehrheitlich an, sich über die Themen Sterben oder Sterbehilfe "überhaupt noch keine Gedanken" gemacht zu haben (20- bis 29-Jährige: 60,8 %; 30- bis 39-Jährige: 48,4 %).

Quelle: Eine repräsentative Umfrage des Apothekenmagazins "Senioren Ratgeber", durchgeführt von der GfK Marktforschung Nürnberg bei 2.012 Frauen und Männern ab 14 Jahren.

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