Freitag, 29. August 2014

„Und wer fragt nach mir? Selbstmanagement in der Versorgung von Menschen mit Demenz“

kostenloses E-Book gegen Stress und Überforderung

Marcus Klug

Dieses E‐Book richtet sich eigentlich an professionelle Pflegekräfte und Entscheider, die sich für die Beziehung zwischen Selbstmanagement und professioneller Versorgung von Menschen mit Demenz interessieren. 

Dieses E‐Book ist aber sicherlich auch für beratende Personen und pflegende Angehörige empfehlenswert


Der Autor Marcus Klug geht der Frage nach, inwieweit einzelne Erkenntnisse aus der modernen Management‐Literatur und Psychologie dabei hilfreich sein können, einzelne Herausforderungen in der Versorgung von Menschen mit Demenz besser in den Griff zu bekommen.

Nur wer sich selbst pflegt, kann auch andere pflegen


Der Satz: „Nur wer sich selbst pflegt, kann auch andere pflegen“ bekommt in der Versorgung und Betreuung von Menschen mit Demenz eine besondere Bedeutung. Übersetzt heißt das: Wie kann Beziehungspflege in einem besonders herausfordernden Arbeitsumfeld gelingen, wenn die Arbeitsbedingungen selber häufig hochgradig flexibilisiert sind? Diese Problematik bildet zugleich auch die Ausgangsfragestellung für das frei erhältliche E-Book „Und wer fragt nach mir? Selbstmanagement in der Versorgung von Menschen mit Demenz“ von Marcus Klug.

Das frei erhältliche E-Book „Und wer fragt nach mir? Selbstmanagement in der Versorgung von Menschen mit Demenz“ von Marcus Klug mit einem Umfang von ca. 100 Seiten enthält außerdem in der Online-Version (Free PDF) ein Verzeichnis mit Lesezeichen, weiterführende Links und Materialien zum Selbstmanagement (etwa Vorlagen zur GTD-Methode von David Allen), Literaturtipps sowie ein zusätzliches Video-Interview mit dem Demenzexperten Christian-Müller Hergl zum Aspekt der Selbstpflege. Wer dagegen „offline“ lesen will, kann sich das E-Book auch problemlos ausdrucken, da es bewusst in DIN-A4-Format angelegt ist.
Sie finden den Download-File zum E-Book unter folgender Adresse:
Weitere Informationen bei Marcus Klug, (0) 2302 / 926-319, E-Mail: marcus.klug@uni-wh.de

Mittwoch, 27. August 2014

Wohin mit alten Medikamenten?

Der richtige Weg ist die Restmülltonne, nur wenige Stoffe müssen gesondert entsorgt werden

Foto:   Rainer Sturm  / pixelio.de

Medikamentenreste gehören in den Restmüll. Er wird heute praktisch bundesweit unter so hohen Temperaturen verbrannt, dass alle Wirkstoffe der Medikamente beseitigt werden. 

Ausnahmen sind Krebsmittel, einige Hormon- sowie virushemmende Präparate


Ausnahmen sind Krebsmittel, einige Hormon- sowie virushemmende Präparate. Da sollte man in Apotheken um Rat fragen. 

Auch flüssige Arzneien kommen mit Verpackung in die Tonne und nicht etwa ins Abwasser. „Fast jeder zweite Deutsche entsorgt leider schon mal flüssige Reste in der Spüle oder Toilette“, klagt Dr. Konrad Götz vom ISOE-Institut für sozial-ökologische Forschung in Frankfurt/Main, wo er das Projekt „Arznei für Mensch und Umwelt“ leitet, im Apothekenmagazin „Baby und Familie“. 

Die Kläranlagen bauen viele Wirkstoffe nicht ab, so dass sie sich in der Umwelt ansammeln können. Noch ist das deutsche Trinkwasser in Ordnung. „Aber die Qualität wäre gefährdet, wenn das Entsorgungsverhalten so bleibt wie jetzt“, sagt Götz. 


Quelle: Das Apothekenmagazin „Baby und Familie“ 

Ausgabe 8/2014 liegt in den meisten Apotheken aus und wird ohne Zuzahlung zur Gesundheitsberatung an Kunden abgegeben.

Donnerstag, 21. August 2014

Der unerfüllte Wunsch am Lebensende

Nur vier Prozent möchten im Krankenhaus sterben, tatsächlich sind es siebzig Prozent

Foto: Paul-Georg Meister - pixelio.de

Selten klaffen Wunsch und Wirklichkeit so weit auseinander wie beim Ort, an dem wir sterben möchten. 

Jeder Zweite möchte zu Hause sterben, jeder Dritte im Hospiz, zeigt eine aktuelle Umfrage des Zentrums für Qualität in der Pflege, nur vier Prozent der Befragten wünschen sich, am Lebensende in der Klinik oder im Pflegeheim zu sein, berichtet das Apothekenmagazin „Senioren Ratgeber“. 

Mehr als 70 Prozent der Deutschen sterben im Krankenhaus


Die Realität: Mehr als 70 Prozent der Deutschen sterben im Krankenhaus. Nehmen Todesangst, Luftnot und Schmerzen zu, scheint doch die Klinik der beste Zufluchtsort. 

Teilweise liegt dies aber auch schlichtweg an unzureichender Information über die Palliativmedizin, die das Sterben in Würde und ohne große Schmerzen auch zuhause ermöglicht. „Viele wissen nicht, dass wir Schwerstkranke zu Hause bis zu ihrem Tod betreuen. 

Darauf haben alle Patienten einen gesetzlichen Anspruch“, sagt die Palliativmedizinerin Dr. Birgitta Behringer aus Bochum. 

Quelle: Das Apothekenmagazin „Senioren Ratgeber“ 

Dienstag, 19. August 2014

Schmerz, der oft unterschätzte Begleiter von Altersleiden

Demenz tut nicht weh. Doch betroffene Menschen verlieren die Fähigkeit, ihren Schmerz zu kommunizieren – und erhalten darum zumeist keine adäquate Therapie. 

Bei anderen Erkrankungen, etwa Parkinson, schenken Experten dem Symptom Schmerz erst seit kurzem überhaupt Aufmerksamkeit. Auf dem Deutschen Schmerz- und Palliativtag in Frankfurt/Main präsentieren Experten Strategien, wie man Schmerz im Alter erfassen, messen und behandeln kann. 
„Demenzpatienten erhalten keine adäquate Schmerzbehandlung“ kritisiert der Geriater Dr. Albert Lukas von der Agaplesion Bethesda Klinik in Ulm, einem Zentrum für Altersmedizin. Untersuchungen zeigen, dass bei gleicher Schmerzursache Demenzkranke nur ein Drittel der Morphindosis erhalten, die nichtdemente Patienten in solchen Fällen erhalten. Selbst mit einfachen Analgetika sind Demenzpatienten unterversorgt: Sie erhalten nur die Hälfte der bei anderen Patienten üblichen Dosis.
Betroffen von dieser Unterversorgung sind 20 bis 50 Prozent der Älteren. Sie haben Demenz und Schmerzen. Werden die Schmerzen nicht ausreichend behandelt, reduziert dies die Lebensqualität und fördert Depression und Angst. Der Grund für die Therapiedefizite: „Eine Demenz erschwert die Schmerzerkennung“, stellt Lukas fest.
Es gibt zwar Hinweise, dass die Schmerzwahrnehmung von Demenzpatienten verändert sein könnte. Ihre Schmerztoleranz (maximal erträglicher Schmerz) scheint im Vergleich zu kognitiv gesunden Menschen erhöht zu sein. Die Schmerzschwelle, ab der ein Reiz als Schmerz wahrgenommen wird, ist aber vergleichbar mit kognitiv intakten Menschen. Experimentelle Schmerzreize lösen bei Demenzpatienten längere und stärkere Aktivitäten in den schmerzverarbeitenden Strukturen des Zentralnervensystems aus.

SCHMERZERKENNUNG BEI DEMENZPATIENTEN SCHWIERIG 


Montag, 18. August 2014

Neben- und Wechselwirkungen von Medikamenten können im Alter zunehmen

Senioren sind bestens betreut in der Stammapotheke

Foto: © ABDA - Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände

Tabletten gegen Bluthochdruck, Kapseln gegen Rheuma und ein Saft gegen Husten – vor allem ältere Menschen müssen oft täglich mehrere Medikamente schlucken. Die Apothekerinnen und Apotheker in Bayern helfen mit ausführlicher Beratung, damit die Patienten nicht den Überblick verlieren.


„Je älter wir werden, desto mehr Krankheiten bekommen wir und desto mehr Medikamente müssen wir einnehmen. Daher muss bei jedem zusätzlichen Medikament geprüft werden, ob sich dieses mit den bereits verordneten Präparaten verträgt und welche Wechselwirkungen zwischen den einzelnen Substanzen bestehen“, so Dr. Volker Schmitt, Pressesprecher der Apotheker in Bayern. 

Arzneimittel wenn möglich immer aus derselben Apotheke zu beziehen


Wie schwerwiegend ein arzneimittelbezogenes Problem ist und wie es vermieden werden kann, hängt besonders bei älteren Patienten vom Einzelfall ab. „Daher sollten vor allem bei Patienten mit mehreren Krankheiten die Auswahl und Dosierung aller Medikamente auf den individuellen Patienten abgestimmt sein. Zusätzlich sollte die gesamte Medikation regelmäßig überprüft werden“, sagt Apotheker Schmitt. 

Aus diesem Grund ist es ratsam, seine Arzneimittel wenn möglich immer aus derselben Apotheke zu beziehen. Benkert: „ Die Apothekerin oder der Apotheker ist dann mit der Medikation vertraut, hat also den Überblick über alle Mittel, die der Patient einnimmt.“


Tabletten und Tropfen richtig anwenden


Problematisch bei älteren Patienten ist häufig nicht nur die Frage, was eingenommen wird, sondern auch wie. „Am besten lässt man sich die richtige Anwendung eines Medikaments in der Apotheke demonstrieren“, sagt Schmitt. „Dies gilt besonders bei technisch aufwendig verpackten Medikamenten wie Augentropfen, Trockensäften oder Medikamenten zur Inhalation.“ 

Schmitt rät älteren Patienten, deren Kraft in den Händen nicht ausreicht, um zum Beispiel Kindersicherungen zu öffnen, sich die Verpackungen bereits in der Apotheke öffnen zu lassen oder sich die passenden Hilfsmittel zum Öffnen der Verpackungen zeigen zu lassen. Auch schwierige Anwendungsweisen zur Inhalation oder zum Eintropfen ins Auge sollten sich Patienten in der Apotheke vor Ort demonstrieren lassen.


Medikamente nicht eigenmächtig zerkleinern


Gerade bettlägerige Menschen sind oft nicht in der Lage, ihre Medikamente zu schlucken. Was aber viele nicht wissen: Die Herstellungsweise mancher Medikamente hat Einfluss auf die Wirkungsweise. Schmitt: „Wenn Tabletten also z. B. zerkleinert werden und möglicherweise sogar Saft daraus hergestellt wird, um sie besser schlucken zu können, kann sich die Wirkung verändern.“ Das Spektrum der sich dabei ergebenden Komplikationen reicht von völliger Wirkungslosigkeit bis zur hochgefährlichen Überdosierung. „Fachkenntnisse in diesem Bereich hat nur der Apotheker, betont Schmitt. „ Lassen Sie sich in der Apotheke gegebenenfalls Alternativen zeigen, wenn Sie mit Ihrer Medikation nicht zu recht kommen, rät Apotheker Schmitt.

Mittwoch, 13. August 2014

EU-Projekt stellt "Luft nach oben" bei der Qualität der Pflege von Menschen mit Demenz fest

Ein Viertel der Menschen mit Demenz in Pflegeheimen könnte mit besserer Unterstützung noch zu Hause wohnen

Fotoquelle:  Universität Witten/Herdecke 

EU-weit könnte mindestens ein Viertel der Menschen, die derzeit aufgrund einer Demenz ins Pflegeheim ziehen, mit der entsprechenden Unterstützung durch ambulante Dienste adäquat zu Hause versorgt werden. Das ist ein zentrales Ergebnis einer Studie, die die Universität Witten/Herdecke (UW/H) zusammen mit den Universitäten in Lund (Schweden), Maastricht (Niederlande), Manchester (England), Tartu (Estland), Toulouse (Frankreich), Turku (Finnland) und dem Hospital Clinic of Barcelona (Spanien) durchgeführt hat.
Fast vier Jahre lang haben sich die Projektpartner im Rahmen des von der UW/H koordinierten EU-Projekts „RightTimePlaceCare“ mit den Fragen beschäftigt, wie die Pflege- und Versorgungssituation von Menschen mit Demenz und ihrer pflegenden Angehörigen in Europa aussieht, wie diese verbessert werden kann und welche Faktoren einen Umzug in ein Pflegeheim beeinflussen. 
Das Hauptaugenmerk des von der Pflegewissenschaftlerin Prof. Dr. Gabriele Meyer wissenschaftlich koordinierten Projekts lag dabei auf der Übergangsphase von der häuslichen in die stationäre Betreuung. Unter anderem wurden dafür mehr als 2000 Menschen mit Demenz, die kürzlich in ein Pflegeheim gezogen waren oder für die ein Umzug als wahrscheinlich eingeschätzt wurde, sowie ihre pflegenden Angehörigen befragt.

In der Qualität der Pflege stellte die Projektgruppe EU-weit erhebliche Unterschiede fest

Sehr stark schwankte beispielsweise die Anzahl der angewandten freiheitsentziehenden Maßnahmen bei den Menschen mit Demenz, die im Pflegeheim leben (Bettgitter, Bauchgurte etc.). Spitzenreiter in der Anwendung waren hier Spanien (83 Prozent), Estland (48 Prozent) und Finnland (40 Prozent), während im EU-Schnitt in 32 Prozent der Fälle derartige Maßnahmen bei den untersuchten Menschen mit Demenz angewandt wurden. Die meisten Druckgeschwüre im Pflegeheim kamen in Estland vor (mit 14 Prozent doppelt so viele wie im EU-Schnitt), Psychopharmaka wurden am häufigsten in Frankreich (90 Prozent) und Spanien (81 Prozent) verabreicht. Hier liegt der EU-Schnitt ohnehin mit 70 Prozent sehr hoch. Auch bei Menschen mit Demenz, die zu Hause gepflegt werden, fallen die Ergebnisse ähnlich heterogen aus. Zentrale Erkenntnis ist jedoch, dass es kein teilnehmendes EU-Land gibt, das einem anderen in allen Aspekten der Pflegequalität überlegen ist.

Große Variation gibt es auch bei der Lebensqualität der Betroffenen

Diese wurde in Schweden und England am höchsten eingeschätzt und in Estland und Spanien am niedrigsten. Doch zwischen den Wohnorten zu Hause und Pflegeheim gibt es keinen Unterschied im Ausmaß der Lebensqualität.
Die Belastung der pflegenden Angehörigen hingegen war in allen Ländern in der häuslichen Pflege erheblich höher als in einer stationären Einrichtung. Aber auch hier gab es im Ausmaß der empfundenen Belastung erhebliche Unterschiede zwischen den Ländern.
Als häufigste Faktoren, die EU-weit mit einem Umzug von Menschen mit Demenz in stationäre Einrichtungen assoziiert waren, identifizierten die Forscher die Abhängigkeit bei der Bewältigung alltäglicher Aktivitäten, Demenzbedingte Verhaltensauffälligkeiten sowie die hohe Belastung der pflegenden Angehörigen. 

Viele Betroffene hätten durchaus in ihrer gewohnten Umgebung verbleiben können

Doch gab es große Unterschiede in den Gründen für einen Heimeinzug zwischen den Ländern. „Bei der Entscheidungsfindung über den Umzug in ein Pflegeheim besteht in allen teilnehmenden Ländern Optimierungsbedarf“, so Prof. Meyer. Viele Betroffene hätten durchaus in ihrer gewohnten Umgebung verbleiben können, lautet das Ergebnis aus Expertenpanels, in denen abschließend alle Daten kritisch beurteilt wurden.
Wenn Menschen mit Demenz bei verbesserter ambulanter Unterstützung länger in den eigenen vier Wänden leben, kann dies zudem Geld sparen. Dies zeigte die ökonomische Begleitevaluation (siehe auch www.uni-wh.de/universitaet/presse/presse-details/artikel/pflege-von-menschen-mit-demenz-ist-in-heimen-doppelt-so-teuer-wie-zu-hause), die durch Prof. Dr. Dirk Sauerland von der UW/H geleitet wurde. „Dieses Geld müsste wiederum in die ambulante Versorgung reinvestiert werden“, fordert Prof. Meyer.

Über die Universität Witten/Herdecke:
Die Universität Witten/Herdecke (UW/H) nimmt seit ihrer Gründung 1983 eine Vorreiterrolle in der deutschen Bildungslandschaft ein: Als Modelluniversität mit rund 1.825 Studierenden in den Bereichen Gesundheit, Wirtschaft und Kultur steht die UW/H für eine Reform der klassischen Alma Mater. Wissensvermittlung geht an der UW/H immer Hand in Hand mit Werteorientierung und Persönlichkeitsentwicklung.

Witten wirkt. In Forschung, Lehre und Gesellschaft.

Dienstag, 12. August 2014

24 Stunden Pflege - in Remseck am Neckar gut betreut durch polnische Pflegekräfte

Für viele Familien ist es oftmals schwer eine bezahlbare
24 Stunden Pflege und Betreuung zu Hause zu organisieren.


www.24-stunden-pflege-vermittlung.de

Die Deutsche Bevölkerung wird immer älter und die Nachfrage nach Pflegepersonal nimmt deshalb zu. Diesem bundesweiten Trend kann sich auch die Stadt Remseck am Neckar im Landkreis Ludwigsburg nicht entziehen.

In Remseck gibt es ein vielfältiges Angebot und eine gute Versorgung im Bereich der Ambulanten Pflege. Neben betreuten Seniorenwohnungen gibt es auch mehrere Seniorenpflegeheime, die ökumenische Sitzwache Remseck und die Diakoniestation. 

Dennoch ist es für viele Familien oftmals sehr schwer eine bezahlbare 24-Stunden-Pflege und Betreuung zuhause zu organisieren.


Dabei kann es schon in einem frühen Stadium einer Erkrankung von Demenzpatienten notwendig sein, eine 24-Stunden-Betreuung zu gewährleisten. Die Familien sind hier in den meisten Fällen sehr schnell überfordert. Zum Einen ist es oft nicht möglich, da Angehörige noch im Berufsleben stehen und deshalb nur begrenzt Zeit haben, zum Anderen stoßen Angehörige selbst dort, wo das zeitlich möglich ist, sehr schnell an Ihre psychischen und/ oder physischen Grenzen.

Deshalb steigt die Nachfrage nach einer 24-Stunden-Pflege und Betreuung durch polnische Pflegekräfte auch in Remseck am Neckar mit seinen Stadtteilen Aldingen, Hochberg, Hochdorf, Neckargröningen und Pattonville immer mehr.

Auch in den Nachbargemeinden Kornwestheim, Ludwigsburg, Marbach am Neckar, Waiblingen (Hegnach, Hohenacker, Bittenfeld), Fellbach und Stuttgart ist nach Auskunft der Brinkmann Pflegevermittlung, Regionalvertretung Stuttgart (www.24-stunden-pflege-stuttgart.de ) gleiches zu beobachten.

Bei dieser Art der 24-Stunden-Pflege wohnt die polnische oder osteuropäische Pflegekraft im Haushalt des zu Versorgenden.


Die Versorgung im Rahmen einer 24-Stunden-Betreuung durch eine polnische Pflegekraft ist durch die permanente Anwesenheit eine ideale Lösung um im eigenen zu Hause zu bleiben.

Weitere ausführliche Informationen und eine kostenlose Beratung zur 24-Stunden-Pflege in und um Remseck am Neckar erhalten Sie bei der Brinkmann Pflegevermittlung, Regionalvertretung Stuttgart unter der Rufnummer 0 71 51 / 3 69 97 76 oder im Internet unter www.24-stunden-pflege-stuttgart.de .

Die Brinkmann Pflegevermittlung vermittelt die 24-Stunden-Pflege ausschließlich nach dem Entsendegesetz, also 100 %ig legal! 

Samstag, 9. August 2014

Die Zahl der Demenzkranken steigt jährlich um 40.000

Deutsche Alzheimer Gesellschaft veröffentlicht neue Zahlen zur Häufigkeit von Demenzerkrankungen

In Deutschland leben gegenwärtig 1,5 Millionen Demenzkranke. Zwei Drittel von ihnen haben bereits das 80. Lebensjahr vollendet, nur etwa 20.000 sind jünger als 65. Sofern kein Durchbruch in Prävention und Therapie gelingt, wird die Zahl der Erkrankten jedes Jahr um 40.000 zunehmen und bis 2050 auf etwa 3 Millionen steigen. Zwei Drittel aller Demenzkranken sind von der Alzheimer-Krankheit betroffen. Die starke Zunahme ist bedingt durch die steigende Lebenserwartung sowie die Zunahme der Zahl an älteren Menschen.

Dies sind die wichtigsten Ergebnisse der Neuberechnung der Zahl der Demenzkranken, die Dr. Horst Bickel, Psychiatrische Klinik und Poliklinik der Technischen Universität München, für die Deutsche Alzheimer Gesellschaft (DAlzG) vorgenommen hat. Sie sind in ausführlicher Form in dem gerade veröffentlichten Informationsblatt „Die Häufigkeit von Demenzerkrankungen“ auf der Internetseite der DAlzG zugänglich:
www.deutsche-alzheimer.de/unser-service/informationsblaetter-downloads.html   

Die Berechnung basiert auf den vom Statistischen Bundesamt im April 2014 veröffentlichten Bevölkerungsdaten der 2011 durchgeführten Volkszählung. Damit sollten Ungenauigkeiten bei der Fortschreibung der zuletzt 1987 durchgeführten Volkszählung korrigiert werden. Die neue Erhebung hat ergeben, dass die Zahl der Personen über 65, also der Altersgruppe, die besonders von Demenzerkrankungen betroffen ist, geringer ist, als bisher angenommen.  

Fast 70% der Erkrankten sind Frauen


Der Berechnung liegen außerdem die von der Dachorganisation Alzheimer Europe (Luxemburg) ermittelten Prävalenzraten (Prozentsatz der Erkrankten in einer bestimmten Altersgruppe) zugrunde. Diese Raten steigen mit dem Alter steil an. Sie liegen in der Altersgruppe der 65-69-Jährigen bei 1,6%, bei den 80-84-Jährigen bei 15,6% und für die über 90-Jährigen bei fast 41%. Zwei Drittel aller Erkrankten haben bereits das 80. Lebensjahr vollendet; fast 70% der Erkrankten sind Frauen.

Donnerstag, 7. August 2014

VdK begrüßt Entscheidung des Bundessozialgerichts zugunsten behinderter Menschen

Menschen mit Behinderung und Pflegebedürftige haben Anspruch auf vollen Sozialhilfesatz


Foto: VDK Sozialverband Deutschland

"Die Entscheidung des Bundessozialgerichts ist ein positives Signal für rund 40.000 Menschen in Deutschland, die eine Behinderung haben oder pflegebedürftig sind und nicht in einer Partnerschaft leben. Sie erhalten künftig den vollen Hilfesatz, wie es auch der VdK gefordert hat", kommentiert Ulrike Mascher, Präsidentin des Sozialverbands VdK Deutschland, das heutige Urteil des Bundessozialgerichts.
Das Bundessozialgericht hatte klargestellt, dass Menschen mit Behinderung oder pflegebedürftigen Menschen, die erwerbsunfähig und volljährig sind, bei einem gemeinsamen Haushalt der volle Sozialhilfesatz zusteht, wenn sie nicht in einer Partnerschaft leben. Entscheidend sei nicht, ob ein Haushalt allein geführt werde. Es reiche, wenn ein Haushalt gemeinsam geführt werde, beispielsweise mit einem Elternteil.
VdK-Präsidentin Ulrike Mascher | © Peter Himsel

"Zukünftig werden damit Menschen mit Behinderung in Wohngemeinschaften oder im elterlichen Haushalt lebende erwachsene Menschen mit Behinderung nicht mehr benachteiligt", so die VdK-Präsidentin.

Freitag, 1. August 2014

Baden-Württemberg erprobt präventive Hausbesuche bei älteren Menschen

Sozialministerin Katrin Altpeter will neue Wege erproben

 Ministerin Katrin Altpeter | Quelle: Sozialministerium Baden-Württemberg


Sozialministerin Katrin Altpeter will neue Wege erproben, wie Pflegebedürftigkeit bei älteren Menschen vorgebeugt werden kann. Wie die Ministerin am Mittwoch (30. Juli) in Stuttgart erklärte, legt sie deshalb gemeinsam mit den Pflegekassen, dem Verband der privaten Krankenversicherung und den kommunalen Landesverbänden das Modellprojekt „Präventive Hausbesuche“ auf. 
In drei Kommunen im Land sollen eigens geschulte Beraterinnen und Berater ältere Menschen bei Bedarf in deren Zuhause aufsuchen und sie informieren, wie sie möglichst lange in den eigenen vier Wänden bleiben können. „Wir bringen den Menschen eine persönliche Beratung über Pflege- und Unterstützungsangebote direkt ins Haus“, so die Ministerin zur Projektidee. „Das Modellprojekt soll dazu beitragen, frühzeitig auf besondere Risiken, pflegebedürftig zu werden, aufmerksam zu machen.

Pflegeversorgungsstruktur im Land soll weiterentwickelt werden


So wollen wir die Pflegeversorgungsstruktur im Land weiterentwickeln und bestehende Lücken im Umfeld der Pflegeversorgung schließen.“ Das Modellprojekt wird wissenschaftlich begleitet und nach der Projektlaufzeit im Herbst 2017 evaluiert. Das Sozialministerium und die Pflegekassen beteiligen sich mit je 400.000 Euro. Interessierte Kommunen können sich bis zum 5. September um die Teilnahme bewerben.
Altpeter: „Mit den präventiven Hausbesuchen schaffen wir für die Seniorinnen und Senioren in den teilnehmenden Kommunen einen Wegweiser durch die vielfältigen Unterstützungsangebote vor Ort. Wird bei einem Besuch beispielsweise ein Unterstützungsbedarf festgestellt, der durch eine zeitliche Entlastung gemildert werden kann, dann kann gemeinsam mit dem Betroffenen und seinen Angehörigen eine individuelle Lösung gefunden werden. Das könnte zum Beispiel die Vermittlung an ehrenamtliche Helfer sein, die den Pflegebedürftigen stundenweise betreuen. Eine andere Lösung könnte die Vermittlung an eine Tagespflege in der Nachbarschaft sein.“
Nach der Auswahl der drei Modellstandorte sollen die teilnehmenden Kommunen bis Ende des Jahres an die jeweilige örtliche Infrastruktur angepasste Konzepte für die aufsuchenden präventiven Hausbesuche entwickeln. Besonderer Wert soll Ministerin Altpeter zufolge darauf gelegt werden, Parallelstrukturen in den Kommunen zu vermeiden. Deshalb sollen von Beginn an die Pflegestützpunkte und andere Beratungsstellen aktiv in die Entwicklung der Projekte vor Ort miteinbezogen werden. Zudem sollen vorhandene Unterstützungsangebote des bürgerschaftlichen Engagements vor Ort mit einbezogen werden.
Ergänzende Informationen: 
Das Deutsche Institut für angewandte Pflegeforschung e.V. wurde mit der Umsetzung des Modellprojekts beauftragt. Nähere Informationen über das Projekt sowie die Bewerbungsmodalitäten finden interessierte Kommunen auf der Homepage des Deutschen Instituts für Pflegeforschung unter
www.dip.de