Donnerstag, 29. August 2013

Im Alter gut versorgt in Aalen durch polnische 24 Stunden Pflege

Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes werden 70 % der Pflegebedürftigen zu Hause versorgt.

Foto: Rainer Sturm_pixelio.de

Dies entspricht etwa 1,76 Millionen Menschen. Von diesen erhielten 1,18 Millionen nur Pflegegeld, was in der Praxis bedeutet, dass diese in der Regel allein von Angehörigen gepflegt werden.

Nach Angaben der Pflegekassen nahm die Anzahl der allein durch Angehörige versorgten Pflegebedürftigen gegenüber 2009 um 10,9 % zu. 

Diese Zahlen entsprechen in etwa auch der Situation in Aalen. In der knapp 67.000 Einwohner zählenden Stadt ist ca.  jeder fünfte, also etwa 13.400 Menschen 65 Jahre oder älter. Die meisten der älteren Einwohner möchten so lange wie möglich in den eigenen vier Wänden wohnen.

Im Bereich der ambulanten und stationären Versorgung ist Aalen sehr gut aufgestellt. Schwieriger wird es, wenn für den Angehörigen eine (bezahlbare) 24 Stunden Pflege organisiert werden muss.  In den meisten Fällen wird versucht die Pflege zuerst mit der Familie zu erbringen.

Erfahrungsgemäß kann das aber von den Angehörigen in den seltensten Fällen über eine längere Zeit alleine geleistet werden. Sei es, dass die Kinder selbst noch anderweitige Verpflichtungen wie Beruf und Familie haben, oder gar nicht am Wohnort des Pflegebedürftigen wohnen. Oder, dass der Angehörige selbst schon ein entsprechendes Alter hat und mit der Pflege einfach überfordert ist.

Deshalb verzeichnet die Regionalvertretung Stuttgart der Brinkmann Pflegevermittlung ( www.24-stunden-pflege-stuttgart.de ) zurzeit eine verstärkte Nachfrage nach polnischen Pflegekräften für die 24 Stunden Pflege zu Hause in Aalen.

Bei dieser 24 Stunden Pflege wohnt die polnische Pflegekraft zusammen mit dem Pflegebedürftigen im Haushalt. Somit ist eine ständige Betreuung gewährleistet, die Angehörigen erhalten Unterstützung und werden entsprechend entlastet.

Die 24 Stunden Pflege zu Hause mit polnischen Pflegekräften ist eine hervorragende Möglichkeit damit der Pflegebedürftige in seiner vertrauten Umgebung, seinem zu Hause bleiben kann.

Durch die Standortnähe der Brinkmann Pflegevermittlung (www.24-stunden-pflege-stuttgart.de) erhalten die Einwohner von Aalen, mit seinen Stadtteilen Dewangen, Ebnat, Fachsenfeld, Hofen, Unterkochen, Waldhausen und Wasseralfingen eine persönliche, kostenlose vor Ort Beratung und Betreuung.


Die Brinkmann Pflegevermittlung vermittelt polnische Pflegekräfte ausschließlich nach dem Entsendegesetz und damit 100% ig legal. 

Mittwoch, 28. August 2013

Bündnis für gute Pflege

Perspektiven für die Pflege älterer Menschen in Deutschland

http://www.buendnis-fuer-gute-pflege.de
Um die Zukunft der Pflege älterer Menschen ist es in Deutschland nicht gut bestellt. Deshalb haben sich verschiedene Akteure, die die aktuelle Situation nicht mehr länger hinnehmen wollen, zu dem Bündnis für gute Pflege zusammengeschlossen. Gemeinsam fordern die Bündnispartner „Perspektiven für eine bessere Pflege“ in Deutschland. 
Pflegebedürftige Menschen brauchen maßgeschneiderte Pflege. Das beinhaltet eine selbstbestimmte und qualitativ hochwertige Pflege und häusliche Versorgung. Dazu gehört eine umfassende und unabhängige Beratung und Hilfestellung, genauso wie eine Stärkung des Bereichs der häuslichen Pflege. An Demenz erkrankte Menschen werden vom jetzigen System besonders benachteiligt. Deshalb fordert das Bündnis für gute Pflege, den Pflegebedürftigkeitsbegriff endlich zu erweitern und umzusetzen.
Hilfe- und pflegebedürftige Menschen benötigen eine starke Lobby gegenüber Politik und Gesellschaft. Deshalb ist die Mitwirkung der maßgeblichen Verbände für die Wahrnehmung der Interessen und der Selbsthilfe der pflegebedürftigen und behinderten Menschen auf allen Ebenen zu stärken. 
Pflegende Angehörige brauchen Unterstützung und gesellschaftliche Anerkennung für das, was sie tun: Zum Beispiel durch mehr Unterstützungs- und Entlastungsmöglichkeiten aber auch mehr Transparenz der vorhandenen Hilfen. Ein wichtiger Punkt ist eine verbesserte Vereinbarkeit von Pflege und Beruf. 
Profis in der Pflege brauchen gute Lohn- und Arbeitsbedingungen zum Beispiel in Form von tariflicher Bezahlung und einer besseren Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Nur so kann dem sich abzeichnenden Fachkräftemangel begegnet werden. 
Gute Pflege hat ihren Preis und braucht mehr Solidarität. Auf gute Pflege haben alle ein Recht, sie darf nicht arm machen. Deshalb muss die Finanzierung solidarisch und paritätisch erfolgen und nicht einseitig zu Lasten der Versicherten gehen. 


Samstag, 24. August 2013

24 Stunden Betreuung durch polnische Haushaltshilfen

Wenn ein Angehöriger pflegebedürftig wird, hat das für die Familie meistens erhebliche  Konsequenzen. 

Zwar gibt es für die ambulante Pflege in den meisten Kommunen  zahlreiche Hilfsangebote, schlechter sieht es dagegen aus, wenn eine 24-Stunden-Pflege zu Hause organisiert werden muss.

Oftmals wird von Angehörigen versucht den „Pflegealltag“ selbst zu meistern. Schnell stoßen diese hierbei jedoch an Ihre zeitlichen, physischen und psychischen Grenzen. In der Regel haben die Angehörigen selbst Familie, sind berufstätig oder haben bereits anderweitige Verpflichtungen, so dass eine 24-Stunden-Pflege nur sehr kurzfristig verlässlich organisiert werden kann.

Für viele Menschen ist der Umzug in ein Heim aber keine Option. In der Regel möchte man so lange wie möglich in den eigenen vier Wänden wohnen bleiben. Die Pflegeversicherung steckt selbst in einem Reformstau und kann hier keine wirklichen Lösungen anbieten. Die Lösungen, die unser Gesundheitssystem anbieten kann, sind für die meisten schlicht und einfach unbezahlbar.

Immer öfters beschäftigen sich die Betroffenen und/oder Angehörigen deshalb mit der Möglichkeit sich eine 24-Stunden-Pflegekraft aus Polen oder Osteuropa in den Haushalt zu holen. Diese sind mittlerweile ein fester Bestandteil des deutschen Pflegealltags. Vermutlich etwas mehr als 100.000 PflegerInnen aus Polen, der Slowakei und Tschechien arbeiten zurzeit in Deutschland.

Da die PflegerInnen im Haushalt des Pflegebedürftigen wohnen, haben diese rund um die Uhr einen Ansprechpartner.

Mit Preisen zwischen 1.300,00 € und 2.300,00 € monatlich ist diese Lösung meistens deutlich günstiger als zum Beispiel die Unterbringung im Heim. Auch wenn ein ambulanter Pflegedienst den Haushalt 4 – 5 Mal täglich anfährt, kann der nicht durch die Pflegekasse gedeckte Eigenanteil schnell diesen Betrag erreichen.

Weitere ausführliche Informationen und eine kostenlose Beratung zur 24-Stunden-Pflege erhalten Sie bei der Brinkmann Pflegevermittlung, Regionalvertretung Stuttgart unter der Rufnummer 0 71 51 / 3 69 97 76 oder im Internet http://www.24-stunden-pflege-stuttgart.de  .

Die Brinkmann Pflegevermittlung vermittelt polnische und osteuropäische Pflegekräfte für die 24-Stunden-Pflege zu Hause und ist mit vielen Standorten (zum Beispiel in Bielefeld, Bad Saulgau, Aachen, Stuttgart, Dortmund, Elmshorn, Düsseldorf, Dresden, Bottrop, Gelsenkirchen, Essen und Diepholz) in Deutschland einer der größten und, mit mehreren hunderten Vermittlungen, auch einer der erfahrensten Anbieter im Segment 24 Stunden Pflege zu Hause.

Die Brinkmann Pflegevermittlung vermittelt die 24-Stunden-Pflege ausschließlich nach dem Entsendegesetz, also 100 %ig legal! 

Donnerstag, 22. August 2013

Ärzte dürfen subkutane Infusionen verordnen

Ab sofort können Vertragsärzte die subkutane Infusion zur Behandlung mittelschwerer Dehydrierung von Patienten im Rahmen der häuslichen Krankenpflege verordnen.


Eine entsprechende Änderung der Häusliche-Krankenpflege-Richtlinie ist am 21. August in Kraft getreten, 

Von der Neuerung profitieren können vor allem ältere Patienten, die zu wenig trinken. Sie können zu Hause mit den Infusionen versorgt werden, was unnötige Krankenhauseinweisungen verhindert.

Die Infusionen können auch von Pflegefachkräften gelegt werden.

Dienstag, 20. August 2013

Unseriöse Anbieter gehören an einen Internet-Pranger

Chef der Senioren-Union für Reform des "Pflege-TÜV" / Otto Wulff: "Unseriöse Anbieter gehören an einen Internet-Pranger"

Prof. Dr. Otto Wulff | Foto © www.marco-urban.de
Die rund 15.000 Pflegeheime und Pflegedienste in Deutschland sollen künftig strengeren Kontrollen und Normen unterliegen. Das hat der Chef der CDU-Senioren-Union (SU), Prof. Dr. Otto Wulff, gefordert.

Der CDU-Politiker forderte zugleich eine Reform des 2009 eingeführten sogenannten Pflege-TÜV. Wulff zweifelte die Aussagekraft von Heimprüfungen und Bewertungen durch den Medizinischen Dienst der Krankenkassen aufgrund der Tatsache an, dass zuletzt alle stationären Heime bundesweit im Schnitt mit der Note 1,2 abgeschnitten hätten.

Der SU-Chef: "Wenn praktisch alle Heime mit Bestnoten abschneiden, dann stimmt angesichts offenkundiger Missstände bei der Pflege etwas nicht mit den Bewertungskriterien." So könne zum Beispiel eine Einrichtung mit gutem Essen und einem attraktiven Freizeitprogramm Defizite beim Kernangebot, der eigentlichen Pflegeleistung, bei der Gesamtbewertung ausgleichen.

Wulff forderte eine Reform des Pflege-TÜV mit dem Ziel, primäre lebensnotwendige Leistungen gesondert zu bewerten und auszuweisen: "Unseriöse Anbieter gehören dann öffentlich an einen Internet-Pranger. Zugespitzt gesagt: Den Pflegebedürftigen nützt ein schmackhafter Speiseplan herzlich wenig, wenn es an Personal fehlt, das dafür sorgt, dass die Mahlzeiten pünktlich und warm auf dem Tisch stehen und es den Heimbewohnern auch sonst gutgeht."

Samstag, 17. August 2013

Pflegefall - was tun?

Informieren Sie sich hier, was Sie bei einem Pflegefall jetzt am besten tun sollten

Manchmal kann es ganz schnell gehen: Ein Unfall, ein Sturz und jemand aus der Familie, dem Freundes- oder Bekanntenkreis oder Sie selbst werden pflegebedürftig. 

Das heisst, grundsätzlich kann Pflegebedürftigkeit im Sinne des Gesetzes in allen Lebensabschnitten auftreten. Nach der Definition des Sozialgesetzbuches – Elftes Buch sind damit Personen erfasst, die wegen einer Krankheit oder Behinderung bei der Ernährung, der Mobilität, der Körperpflege und der hauswirtschaftlichen Versorgung auf Dauer – voraussichtlich für mindestens sechs Monate – in erheblichem oder höherem Maße der Hilfe bedürfen.

Informieren Sie sich hier, was Sie jetzt am besten tun sollten

  • Setzen Sie sich mit Ihrer Kranken-/Pflegekasse in Verbindung. Selbstverständlich kann das auch ein Familienangehöriger, Nachbar oder guter Bekannter für Sie übernehmen, wenn Sie ihn dazu bevollmächtigen.
  • Wenn Sie einen Antrag bei Ihrer Pflegekasse gestellt haben, beauftragt diese den Medizinischen Dienst der Krankenversicherung (MDK) mit der Begutachtung zur Feststellung Ihrer Pflegebedürftigkeit.
  • Führen Sie ein Pflegetagebuch darüber, bei welchen Verrichtungen geholfen werden muss (zum Beispiel beim Waschen, Anziehen, Essen) und wie viel Zeit diese Hilfen in Anspruch nehmen. Diese Angaben sind wichtig für die Begutachtung durch den MDK.
  • Bitten Sie Ihre Pflegeperson, bei der Begutachtung durch den MDK anwesend zu sein.
  • Sofern Sie es bereits einschätzen können, teilen Sie Ihrer Pflegekasse bei der Antragstellung mit, ob Sie zu Hause oder in einem Pflegeheim gepflegt werden möchten.
  • Versuchen Sie einzuschätzen, ob die Pflege längerfristig durch Ihre Angehörigen durchgeführt werden kann und ob Sie ergänzend oder ausschließlich auf Hilfe eines ambulanten Pflegedienstes zurückgreifen müssen.
  • Ist Ihre Pflege zu Hause nicht möglich, so können Sie sich von Ihrer Pflegekasse über geeignete stationäre Pflegeeinrichtungen informieren und beraten lassen.
  • Bitten Sie Ihre Pflegekasse, Ihnen zum Kostenvergleich eine Liste der zugelassenen ambulanten Pflegedienste bzw. stationären Pflegeeinrichtungen zu geben und Sie über niedrigschwellige Angebote zur Entlastung bei der Versorgung zu informieren und beraten.
Sollten Sie weitere Informationen benötigen, so können Sie sich an den Pflegestützpunkt in Ihrer Nähe oder an die Pflegeberatung Ihrer Pflegekasse wenden. Informationen erhalten Sie auch über das Bürgertelefon des Bundesministeriums für Gesundheit unter 018 05 - 99 66 03 (Festpreis 14 Cent/Minute, abweichende Preise bei Mobilfunknetzen möglich). Privat Versicherte können sich an das Versicherungsunternehmen wenden, bei dem sie versichert sind oder an den Verband der privaten Krankenversicherung e.V., Bayenthalgürtel 26, 50968 Köln.

Quelle: Bundesgesundheitsministerium

Freitag, 16. August 2013

Pflegende Angehörige sollten verschiedene Entlastungsmöglichkeiten nutzen

Oft fehlt die Anerkennung und Wertschätzung für die Arbeit, weil die Pflege innerhalb der Familie als selbstverständlich betrachtet wird 

Pflegende Angehörige sind besonderen Belastungen ausgesetzt, die oft unvermeidbar an die Situation und die Pflegetätigkeit gekoppelt sind. So ist die Pflegearbeit beispielsweise eine Arbeit, bei der sich trotz großer Bemühungen Verschlechterungen einstellen und am Ende der Tod der gepflegten Person steht.

Oft fehlt die Anerkennung und Wertschätzung für die Arbeit, weil die Pflege innerhalb der Familie als selbstverständlich betrachtet wird oder die Versorgung und Betreuung insbesondere von Demenzkranken vom Umfeld unterschätzt wird. 

Meist ist die Tätigkeit von Routinen geprägt und zeitintensiv. Pflege durch Angehörige findet in privaten Räumen statt und lässt dem pflegenden Angehörigen oft wenig Rückzugsmöglichkeiten. Besonders hoch ist die Belastung für diejenigen Angehörigen, die neben der Pflege und ihren Familienpflichten noch einer Berufstätigkeit nachgehen. „Die Betreuung eines pflegebedürftigen oder demenzkranken Menschen ist nicht nur verantwortungsvoll und anstrengend, sondern stellt oft eine komplexe psychische Belastungssituation dar. 

Pflegende sollten daher sämtliche Möglichkeiten in Betracht ziehen, die eine Entlastung darstellen können und sich frühzeitig darüber informieren. Sie haben einen gesetzlichen Anspruch auf eine umfassende Pflegeberatung“, meint Prof. Dr. med. Steffi Riedel-Heller von der Deutschen Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie, Psychosomatik und Nervenheilkunde (DGPPN). „Schulungen sind beispielsweise hilfreich, um Unsicherheiten im Pflegealltag zu verringern. 

Wichtig ist es zudem, über Unterstützungsmöglichkeiten von professionellen Pflegediensten informiert zu sein, die im Bedarfsfall unterstützen können. So kann beispielsweise eine stundenweise Betreuung bereits sehr hilfreich sein, um wichtigen persönlichen Belangen nachgehen zu können und die eigenen Batterien wieder aufzuladen.“

Donnerstag, 15. August 2013

Betrug und Korruption in der Pflege und Betreuung

Transparency Deutschland hat in einer Studie vom Juli 2013 festgestellt, dass in der Altenpflege Betrügereien einen beträchtlichen Teil der Gelder verschwinden lassen, ohne der Gesundheit der Patienten zu nutzen.

Eine Schlüsselrolle nimmt der Studie zufolge der Medizinische Dienst der Krankenversicherung (MDK) ein, der als Gemeinschaftseinrichtung der Kranken- und Pflegekassen auch für den Pflegebereich zuständig ist

Eine der Kernaufgaben des MDK ist die Erstellung von Pflegegutachten und die gutachterliche Bewertung der Versorgung mit Pflegehilfsmitteln. Ferner spielt der MDK bei der Festlegung von 
Qualitätsstandards in der Pflege durch seine Prüfungen eine wichtige Rolle.

Die von der Pflege betroffenen Menschen oder ihre Angehörigen erfahren nichts über die Ergebnisse der Kontrollen, denn Vertragspartner der Betroffenen sind die Heime oder Pflegedienste. Die Umstellung der Verträge seit 2007 auf rein privates Vertragsrecht hat es für Betroffene fast unmöglich gemacht, Einfluss zu nehmen.

Der Studie nach machen die Vielzahl der Akteure und der gesetzlichen und Verwaltungsvorschriften es schwierig, Verantwortlichkeiten eindeutig zuzuordnen. Dadurch entstehen Einfallstore für Betrug und Korruption.

Zu wenig Kontrollen, lasche Regeln und zu viel Bürokratie würden die Betreiber von Heimen und ambulanten Pflegediensten dazu einladen, das System auszuplündern.

Mehr Pflegeleistung aufgeschrieben als geleistet

Bei ambulanten Diensten passiere es etwa, dass mehr Pflegeleistungen aufgeschrieben und abgerechnet würden als geleistet.

Mittwoch, 14. August 2013

Deutschland holt 150 chinesische Pfleger

Viel Bewegung in der Pflege: Chinesische Fachpfleger starten bald zum Einsatz in Deutschland. Pflegekassen und Heimbetreiber haben sich unterdessen auf einen schärferen Pflege-TÜV geeinigt.


Ab Ende dieses Jahres werden die ersten von 150 chinesischen Fachpflegekräften ihre Arbeit in Deutschland aufnehmen.

Nach zweijähriger Vorbereitung starte jetzt ein entsprechendes Pilotprojekt gegen den Pflegekräftemangel, teilte der Arbeitgeberverband Pflege am Dienstag in Berlin mit. Der Aufenthalt der Arbeitskräfte in Deutschland sei nicht befristet.

Verbandspräsident Thomas Greiner zeigte sich überzeugt, dass der Pflegekräftemangel insgesamt rasch eingedämmt werden könne, wenn eine Ende 2012 vereinbarte Ausbildungsoffensive von Bund, Ländern und Pflegeverbänden nicht durch Behörden-Trägheit verschleppt werde.

"Ich bin davon überzeugt, dass wir 50.000 zusätzliche Arbeitskräfte binnen 15 Monaten einstellen können, wenn alle an einem Strang ziehen", sagte er.

Pflegehilfskräfte, die länger als drei Jahre in der Altenpflege sind, sollten schneller einen Fachabschluss machen können, forderte Greiner.

Und Hoch- und Fachschulabschlüsse in der Pflege, ganz gleich ob in einem EU-Mitgliedsland oder in einem Nicht-EU-Staat erworben, müssten sofort anerkannt werden.

Pflege-TÜV soll schärfer durchgreifen

Montag, 12. August 2013

24-Stunden-Pflege zu Hause auch in Welzheim möglich

Wenn ein Angehöriger pflegebedürftig wird, hat das für die Familie meistens erhebliche  Konsequenzen. In Welzheim gibt es für die ambulante Pflege zahlreiche Hilfsangebote, schlechter sieht es dagegen aus, wenn eine 24-Stunden-Pflege zu Hause organisiert werden muss.

Oftmals wird von Angehörigen versucht den „Pflegealltag“ selbst zu meistern. Schnell stoßen diese hierbei jedoch an Ihre zeitlichen, physischen und psychischen Grenzen. In der Regel haben die Angehörigen selbst Familie, sind berufstätig oder haben bereits anderweitige Verpflichtungen, so dass eine 24-Stunden-Pflege nur sehr kurzfristig verlässlich organisiert werden kann.

Immer öfters wenden sich die Angehörigen deshalb in Welzheim und der näheren Umgebung wie Rudersberg, Auenwald, Alfdorf, Murrhardt, Backnang und Althütte an die Regionalvertretung der Brinkmann Pflegevermittlung in Kernen bei Stuttgart (www.24-stunden-pflege-stuttgart.de)

Die Brinkmann Pflegevermittlung vermittelt polnische und osteuropäische Pflegekräfte für die 24-Stunden-Pflege zu Hause. Diese sind mittlerweile ein fester Bestandteil des deutschen Pflegealltags. Vermutlich etwas mehr als 100.000 PflegerInnen aus Polen, der Slowakei und Tschechien arbeiten zurzeit in Deutschland.

Da die PflegerInnen im Haushalt des Pflegebedürftigen wohnen, haben diese rund um die Uhr einen Ansprechpartner.

Die Brinkmann Pflegevermittlung vermittelt die 24-Stunden-Pflege ausschließlich nach dem Entsendegesetz, also 100 %ig legal und ist in Deutschland einer der größten und, mit mehreren hundert Vermittlungen, auch einer der erfahrensten Anbieter im Segment 24 Stunden Pflege zu Hause.

Weitere ausführliche Informationen und eine kostenlose Beratung zur 24-Stunden-Pflege in und um Welzheim erhalten Sie bei der Brinkmann Pflegevermittlung, Regionalvertretung Stuttgart unter der Rufnummer 0 71 51 / 3 69 97 76 oder im Internet www.24-stunden-pflege-stuttgart.de

Experten wollen mehr häusliche Pflege

SPD-Kanzlerkandidat Peer Steinbrück hat am Montag eine neue, große Pflegereform gefordert. Da passt es gut, dass Pflege-Experten praktisch zeitgleich detaillierte Vorschläge für eine solche Reform vorgestellt haben.

BERLIN. SPD-Kanzlerkandidat Peer Steinbrück stellt die Pflege in seinem Wahlkampf auf eine zentrale Position. Die auslaufende Legislaturperiode seien für die Pflegebedürftigen, ihre Angehörigen und die Pflegefachkräfte vier verlorene Jahre, sagte Steinbrück am Montag in Berlin.

Dabei machten immer mehr Menschen die Erfahrung, dass ein Angehöriger pflegebedürftig werde.
Steinbrück kündigte eine große Pflegereform an, sollte die SPD nach dem 22. September regieren. Die finanzielle Grundlage dafür solle eine Anhebung des Beitragssatzes für die Pflegeversicherung um 0,5 Prozentpunkte schaffen.

In Euro und Cent sind das rund sechs Milliarden Euro im Jahr. Mit dem Geld sollen in der kommenden Legislaturperiode unter anderem 125.000 zusätzliche Pflegekräfte finanziert werden, auch aus dem Ausland.

Steinbrück verwies darauf, dass unter Schwarz-Gelb lediglich 9000 neue Stellen in der Pflege geschaffen worden seien. Dafür sei auch Finanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) mit seinen Griffen in den Gesundheitsfonds verantwortlich.

Damit übe er indirekt Druck auf die Löhne der in Krankenhäusern beschäftigten Pflegekräfte aus und mache den Beruf damit unattraktiv.

Freitag, 9. August 2013

Elternunterhalt - BGH billigt Kindern Notgroschen zu

KARLSRUHE. Volljährige Kinder müssen ein selbstbewohntes Eigenheim nicht für den Lebensunterhalt ihrer Eltern verkaufen. Auch eine angemessene Altersvorsorge bleibt bei der Berechnung des Elternunterhalts unangetastet, urteilte der Bundesgerichtshof (BGH) am Mittwoch in Karlsruhe.


Im Streit ging es um die Altenpflegeheimkosten einer 1926 geborenen Frau. Ihre Heimkosten konnte sie aus ihrer Rente und den Leistungen der Pflegeversicherung nicht voll bestreiten.

So sprang erst einmal das Sozialamt ein, forderte dann aber eine Beteiligung des Sohnes an den Kosten.

Der verdiente 1121 Euro netto im Jahr 2008 . Da er Eigentümer einer Drei-Zimmer-Wohnung ist, war zudem ein "Wohnvorteil" in Höhe von 339 Euro anzurechnen. Weitere Vermögenswerte beliefen sich auf insgesamt knapp 100.000 Euro.

Wie nun der BGH betont, hat der Sohn zunächst Anspruch auf einen "Selbstbehalt" zur Deckung seines Lebensunterhalts - heute 1600 Euro monatlich.

Müsse das erwachsene Kind Unterhalt an eigene Kinder zahlen, gingen diese ebenfalls vor. Auch Fahrtkosten für Besuche bei der Mutter seien einkommensmindernd abzuziehen.

Montag, 5. August 2013

Neues Konzept - Ideen für die Pflegereform 2.0

Eine umfassende Pflegereform nach den Wahlen steht auf der Agenda jeder künftigen Regierung. Wie sie aussehen könnte, dafür gibt es ab Montag zwei Konzepte. Einer der Stichwortgeber ist Jürgen Gohde, der Chef des Kuratoriums Deutsche Altershilfe.

Die künftige Regierung wird keinen Mangel an Vorschlägen für eine große Pflegereform haben. 

Nachdem der von der schwarz-gelben Koalition eingesetzte Exertenbeirat Ende Juni sein Konzept für einen neuen Pflegebedürftigkeitsbegriff und dessen Einführung vorgelegt hat, folgt am Montag ein weiteres Vorschlagspaket.

Das Kuratorium Deutsche Altershilfe (KDA) und die SPD-nahe Friedrich-Ebert-Stiftung legen "Neue Leitideen für die Pflege" vor.

Laut Ankündigung handelt es sich um "ein neues, umfassendes und umsetzungsorientiertes Pflegekonzept für Deutschland". 
Es orientiere sich an einem Leitbild, das inklusionsorientiert sei, den Erhalt von Selbstständigkeit und Gesundheit älterer Menschen fördere sowie Pflegebedürftigen möglichst lange den Umzug in ein Heim ersparen wolle.

Mitgearbeitet haben 25 Pflegefachleute aus der Wissenschaft, Wohlfahrts- und Sozialverbänden, Gewerkschaften, Kommunal- und Landesverwaltungen, des Deutschen Pflegerats und Selbsthilfegruppen.

Donnerstag, 1. August 2013

Deutsche möchten am liebsten zu Hause gepflegt werden

Im Pflegefall wollen die Deutschen am liebsten in den eigenen vier Wänden bleiben – und nicht ins Pflegeheim oder zu Verwandten ziehen. Dies ergab eine repräsentative Umfrage von TNS Infratest im Auftrag der R+V Versicherung.


Zu Hause mit Hilfe eines ambulanten Pflegedienstes versorgt zu werden, wünschen sich sieben von zehn Befragten. Ebenfalls gut 70% wünschen die häusliche Pflege durch den Partner, wobei Männer (75,6%) diese Variante deutlich stärker in Betracht ziehen als Frauen (66,3%). Von den Kindern oder Angehörigen in den eigenen vier Wänden gepflegt zu werden, nannten 54,6% der Befragten. Auch die Pflege durch eine mit im Haushalt wohnende Pflegekraft kann sich gut die Hälfte der Deutschen vorstellen. Mehrfachnennungen waren möglich.